Illustration des Gutenberg-Diagramms im Printdesign – Aufteilung einer Seite zur gezielten Leserführung
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Printdesign

August 3, 2025

Das Gutenberg-Diagramm: So lenke ich deine Augen im Printdesign

Wenn ich ein Printlayout gestalte – egal ob Flyer, Magazin oder Plakat – habe ich ein Ziel: Deine Botschaft muss ankommen. Ein Schlüsselwerkzeug dabei ist das Gutenberg-Diagramm. Es beschreibt, wie unsere Augen typischerweise über eine Seite wandern, und hilft mir, Texte und Bilder so zu platzieren, dass sie wirken.

Das nimmst du mit

Was ist das Gutenberg-Diagramm?

Das Gutenberg-Diagramm zeigt die natürliche Blickbewegung beim Lesen von oben links nach unten rechts – in einer Art diagonaler Linie.
Dabei entstehen vier Zonen auf der Seite:

Grafik des Gutenberg-Diagramms: Vier Zonen im Printdesign – primäre optische Zone oben links, starke Nebenfläche oben rechts, schwache Nebenfläche unten links, Terminalbereich unten rechts.
„Das Gutenberg-Diagramm zeigt die natürliche Blickführung: 1. Primäre optische Zone (oben links) für die Headline, 2. Starke Nebenfläche (oben rechts) für ergänzende Infos, 3. Schwache Nebenfläche (unten links) wird oft übersehen, 4. Terminalbereich (unten rechts) für die finale Botschaft.

  1. Primärer optischer Bereich (oben links)
    → Hier beginnt unser Blick. Ein perfekter Platz für das Logo oder eine starke Headline.
  2. Starker Folgebereich(oben rechts)
    → Hier schweifen die Augen hin, aber nur kurz. Ich nutze diesen Bereich oft für ergänzende Infos oder Call-to-Actions.
  3. Schwacher Folgebereich (unten links)
    → Dieser Bereich wird schnell übersehen. Ich platziere hier nie etwas, das wichtig ist.
  4. Zielbereich (unten rechts)
    → Hier landet der Blick am Ende. Ein idealer Ort für Kontaktinfos, ein Logo oder die finale Botschaft.

Warum das wichtig ist

Das Gutenberg-Diagramm funktioniert besonders gut für Layouts mit gleichmäßigem Textfluss (z. B. Flyer, Broschüren oder Magazine).

  • Es sorgt dafür, dass Headlines nicht verpuffen.
  • Es macht den Lesefluss intuitiv und angenehm.
  • Es stellt sicher, dass Call-to-Actions dort stehen, wo man sie erwartet.

Doppelseite aus dem ExpertenReport aus Leipzig: Hero-Section oben links, Fließtext in den mittleren Bereichen und Infotext mit Bild unten rechts nach dem Gutenberg-Diagramm angeordnet.
Doppelseite aus dem ExpertenReport aus Leipzig: Mit meinem Printdesign Leipzig setze ich das Gutenberg-Diagramm um – 1. Hero-Section oben links als starker Einstieg, 2. und 3. Fließtext für vertiefende Inhalte, 4. Infotext mit Bild im Terminalbereich für den perfekten Abschluss.

Ein gutes Beispiel dafür ist der ExpertenReport aus Leipzig, bei dem ich das Gutenberg-Diagramm gezielt eingesetzt habe. Auf einer Doppelseite sorgt die Hero-Section oben links für einen starken Einstieg, während der Fließtext in den Bereichen zwei und drei die Inhalte vertieft. Im Terminalbereich unten rechts rundet ein Infotext mit Bild die Seite ab und führt den Leser elegant zum Abschluss. So entsteht ein Layout, das die Leseführung optimal unterstützt und Inhalte wirkungsvoll transportiert.

Gutenberg-Diagramm vs. andere Lesefluss-Modelle

Das Gutenberg-Diagramm ist nicht das einzige Modell. Für manche Projekte nutze ich auch andere Ansätze:

Grafik mit Z-Muster und F-Muster: Z-Muster zeigt diagonalen Blickverlauf in Z-Form, F-Muster verdeutlicht horizontale und vertikale Scanlinien für textreiche Layouts.
Vergleich der Lesefluss-Modelle: Das Z-Muster lenkt den Blick in Sprüngen über die Seite, während das F-Muster vor allem bei textlastigen Layouts genutzt wird, um horizontale und vertikale Scans zu unterstützen.
  • Z-Lesefluss
    → Besonders geeignet für Anzeigen oder Landingpages, wo die Aufmerksamkeit in Sprüngen geführt wird.
  • F-Lesemuster
    → Typisch für Webseiten oder längere Textseiten. Nutzer scannen zuerst horizontal, dann vertikal.

Meine Tipps für die Praxis

Wenn du das Gutenberg-Diagramm für dein eigenes Layout nutzen willst, achte auf Folgendes:

  • Setze deine Headline oben links. Dort beginnt der Blick.
  • Platziere wichtige Infos unten rechts. Das ist der natürliche Schlusspunkt.
  • Halte den oberen rechten Bereich clean. Sonst springt das Auge ab.
  • Vermeide, Wichtiges unten links zu verstecken. Das ist die schwächste Zone.

Für mich ist das Gutenberg-Diagramm ein unsichtbarer Leitfaden, der meine Layouts lebendig und klar macht. Es hilft mir, dass deine Botschaft nicht nur gesehen, sondern auch verstanden wird. Wenn du also einen Flyer, ein Magazin oder ein Plakat brauchst, kannst du sicher sein: Ich setze deine Inhalte dort hin, wo sie wirken.

Für welche Printprodukte eignet sich das Gutenberg-Diagramm am besten?

Das Gutenberg-Diagramm funktioniert besonders gut bei klassischen Printmedien mit gleichmäßigem Textfluss, zum Beispiel bei Flyern, Broschüren, Magazinen oder Plakaten.

Ist das Gutenberg-Diagramm auch heute noch relevant?

Was unterscheidet das Gutenberg-Diagramm vom Z- oder F-Lesemuster?

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