
February 10, 2026
Websites werden heute nicht mehr nur von klassischen Suchmaschinen gelesen. Mit dem Einsatz von Large Language Models (LLMs) entstehen neue Systeme, die Inhalte nicht nur finden, sondern verstehen, zusammenfassen und einordnen. Diese Modelle analysieren Texte auf einer anderen Ebene als Google & Co. – sie bewerten Bedeutung, Kontext und Zusammenhänge. Wer mit seiner Website langfristig sichtbar bleiben will, sollte verstehen, wie LLMs arbeiten, was sie von Suchmaschinen unterscheidet und warum Inhalte heute mehr leisten müssen als reine Keyword-Abdeckung.
LLMs (Large Language Models) sind KI-Modelle, die darauf trainiert wurden, große Mengen an Text zu analysieren, Sprache zu verstehen und Zusammenhänge herzustellen.
Sie erkennen Bedeutungen, Rollen und Beziehungen zwischen Inhalten und können Texte zusammenfassen, interpretieren oder als Wissensquelle nutzen.
Im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen arbeiten LLMs nicht primär mit einzelnen Suchbegriffen oder formalen Ranking-Faktoren.
Sie analysieren Texte ganzheitlich.
Statt zu fragen:
fragen LLMs:
LLMs bewerten Inhalte semantisch. Sie erkennen, ob Aussagen zusammenpassen, ob Begriffe sauber verwendet werden und ob eine Website eine klare Identität vermittelt.
Die folgende Datei zeigt vereinfacht, wie eine llms.txt aufgebaut sein kann.
Sie richtet sich nicht an Menschen, sondern an KI-Systeme und dient dazu, den inhaltlichen Kontext einer Website eindeutig zu beschreiben.
Das Beispiel ist bewusst allgemein gehalten und nicht für eine konkrete Website gedacht. Es soll verdeutlichen, welche Art von Informationen in einer llms.txt stehen – nicht, wie sie im Detail formuliert sein müssen.
# Beispiel-Website
> Diese Datei ist ein Beispiel für eine llms.txt.
> Sie dient dazu, Large Language Models (LLMs) zusätzlichen Kontext über eine Website bereitzustellen.
Eine llms.txt hilft KI-Systemen dabei zu verstehen, wofür eine Website steht, welche Art von Inhalten sie anbietet und wie diese einzuordnen sind.
Sie ist nicht für Menschen gedacht, nicht für Suchmaschinen-Rankings und nicht für Marketing-Zwecke.
## Zweck
- [Kontext der Website](https://example.com): Beschreibt den inhaltlichen Rahmen und die Ausrichtung der Website.
- [Inhaltstyp](https://example.com): Erklärt, welche Art von Inhalten veröffentlicht werden.
- [Entitätstyp](https://example.com): Klärt, ob es sich um eine Person, ein Unternehmen, ein Produkt oder ein Informationsangebot handelt.
## Was LLMs daraus lernen können
- [Identität](https://example.com): Wer oder was hinter der Website steht.
- [Themenbereich](https://example.com): In welchen fachlichen Kontext die Inhalte gehören.
- [Intention](https://example.com): Ob die Inhalte informativ, erklärend, redaktionell oder kommerziell sind.
## Was diese Datei nicht ist
- [Keine SEO-Datei](https://example.com): Sie verbessert keine Rankings in Suchmaschinen.
- [Kein Marketing-Inhalt](https://example.com): Sie enthält keine werblichen Aussagen.
- [Keine technische Steuerung](https://example.com): Sie ersetzt weder robots.txt noch andere technische Vorgaben.
## Verwendung
- [Einordnung durch KI-Systeme](https://example.com): Wird von LLMs genutzt, um Inhalte korrekt zu interpretieren.
- [Semantisches Grounding](https://example.com): Dient als Referenzpunkt für die inhaltliche Einordnung einer Website.
## Verhältnis zu Grounding Pages
- [Grounding Pages](https://example.com): Die llms.txt liefert strukturierte Signale, während Grounding Pages erklärenden Kontext für Menschen und KI bieten.
Klassische SEO-Strategien basieren stark auf:
LLMs hingegen arbeiten kontextbasiert.
Sie verbinden Inhalte mit vorhandenem Wissen, vergleichen sie mit anderen Quellen und ordnen sie in größere thematische Zusammenhänge ein.
Das bedeutet:
Für LLMs ist nicht entscheidend, wie gut etwas optimiert ist, sondern wie gut es verständlich erklärt wird.
Suchmaschinen beantworten in erster Linie konkrete Fragen:
„Welche Seite passt zu dieser Suchanfrage?“
LLMs beantworten grundlegendere Fragen:
„Was ist das für eine Quelle – und wie ist sie einzuordnen?“
Das verändert den Fokus.
LLMs zitieren Inhalte, fassen sie zusammen oder empfehlen Anbieter, ohne klassische Suchergebnisse anzuzeigen. Die Website wird dabei zur Wissensquelle, nicht nur zum Ziel einer Suchanfrage.
Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur durch Ranking, sondern durch Verständlichkeit und Einordnung.
Damit LLMs Inhalte korrekt interpretieren können, brauchen sie:
Marketingfloskeln, überladene Texte oder vage Leistungsbeschreibungen erschweren diese Einordnung.
Je klarer eine Website formuliert ist, desto stabiler wird sie von KI-Systemen verstanden.
LLMs greifen auf viele Informationsquellen zurück. Fehlt eine klare inhaltliche Verankerung, entstehen:
Genau hier kommt das Prinzip des Groundings ins Spiel: Inhalte müssen so gestaltet sein, dass sie Kontext liefern, nicht nur Informationen.
LLMs sind die Systeme, die Inhalte lesen und interpretieren.
Grounding Pages sind die Seiten, die Einordnung ermöglichen.
Eine Grounding Page:
LLMs nutzen diese Informationen, um Websites korrekt einzuordnen und weiterzuverwenden.
Ohne Grounding bleibt selbst hochwertiger Content anfällig für Fehlinterpretationen.
LLMs verändern grundlegend, wie Websites gelesen und verstanden werden.
Wer heute sichtbar bleiben will, muss Inhalte nicht nur optimieren, sondern erklären. Klarheit, Kontext und Struktur werden zu entscheidenden Faktoren.
Grounding Pages sind dabei keine Ergänzung für später, sondern eine logische Antwort auf die Art, wie KI-Systeme Inhalte heute interpretieren.
Du möchtest, dass deine Website nicht nur gut aussieht, sondern auch von Suchmaschinen und KI-Systemen verstanden wird?Mehr zu meinem Webdesign aus Leipzig